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einige Eindrücke vom historischen Marsch 2019

Historischer Marsch zum Museum am 30.03.2019

Das Museum organisiert in Zusammenarbeit mit der “Legio VI Ferrata” und der associazione “Draco Audax” einen Fußmarsch von Niederolang bis zum Museum Mansio Sebatum in St. Lorenzen. Ca 25 Personen in römischen und mittelalterlichen Kostümen werden daran teilnehmen. Start in Niederolang um 10:00 Uhr. Die Ankunft in St. Lorenzen ist für 14:30 Uhr geplant.

Um 17 Uhr findet ein Vortrag in italienischer Sprache zu folgendem Thema satt: “gentes per / intra viam” “Völker und kulturelle Kontakte” entlang der Römerstraße. Eine Analyse des alten Straßennetzes anhand alpiner Zeugnisse. Referenten: Max Berger von der Legio VI Ferrata, Dario Ceppatelli, Verantwortlicher des Archedromo di Siena und Mitglied des Vereines Curtis Winigia, Maria Mascher aus Bozen vom Verein Ulrich von Starkenberg. Der Eintritt ist frei.

Aus diesem Anlass gibt es auch am darauffolgenden Sonntag von 10 -12 Uhr freien Zutritt zum Museum. Anwesend sind auch einige Marschteilnehmer in ihren historischen Kostümen.

 

 

Interregprojekt “Vernetzte Archäologie”: die früheren Bewohner der Ostalpen

Interregprojekt “Vernetzte Archäologie”: die früheren Bewohner der Ostalpen

Das Projekt ist eine Kooperation der drei Archäologiemuseen in Pieve di Cadore, St. Lorenzen und Döllsach zur informellen Vernetzung von Einrichtungen und gebieten mit geschichtlich bedeutsamen Stätten aus der Römerzeit, die anhand gezielter Aktivitäten und Kommunikationsmaßnahmen aufgewertet werden sollen.

Die Magnifica Comunitá di Cadore wird sich als Eigentümerin des Archäologiemuseums Cadorino um die Sanierung des Fußbodens kümmern, der aus einer nah gelegenen Römervilla stammt und heute im Atrium des Palazzo della Magnifica aufbewahrt ist. Weiters werden die Funde der Ausgrabungsorte Rusecco und Stean im Valle di Cadore untersucht.

Der Bruneck Kronplatz Tourismus, als Verantwortlicher für das Museum Mansio Sebatum legt seinen Focus auf die archäologischen Stätten Handwerker- und Bäderviertel von Sebatum. Geplant sind Restaurierungsarbeiten an den römischen Mauern und im Bodenbereich, die auf eine umfassende Kenntnis und Zugänglichkeitsmachung der Stätte abzielen.

Die Direktion des Museums Aguntum fertigt ein 3-D-Modell der Römersiedlung “Municipium Claudium Aguntum” an. Der Grundriss der Römerstadt wird anhand digitaler Techniken analysiert und nachgebaut, um den Besuchern dessen komplexe Bauart, Struktur und Ausdehnung zu veranschaulichen.

Die grenzüberschreitenden Maßnahmen sehen die Realisierung eines gemeinsamen Kurzfilms und anderer Werbemittel zur Präsentation der drei Museen im Netz vor.

 

 

Neuer Museumsführer vorgestellt

In Anwesenheit von Dr. Martin Ausserdorfer, Bürgermeister von St. Lorenzen, Dr. Karin dalla Torre von der Abteilung Museen der Autonomen Privinz Bozen, Dr. Hubert Steiner vom Amt für Bodendenkmäler und weiteren Ehrengästen und Sponsoren wurde ein neuer, 50 Seiten umfassender Museumsführer vorgestellt. Realisiert wurde er von der Gruppe Gut Gestaltung und Dr. Christian Terzer. Anhand gut lesbarer Texte und vieler Fotos von verschiedenen archäologischen  Funden aus dem Museum zeigt uns das Büchlein die Lebensweise unserer Vorfahren zur Eisen- und Römerzeit.

Neu im Museum: Gürtelblech aus Bronze und Münzschatz

das Gürtelblech von Lothen

Das  Gürtelblech kam – zusammen mit einer Vielzahl von Fibeln -1940 bei Straßenbauarbeiten unterhalb des Burgkofels von Lothen zutage. Es ist aus Bronze angefertigt und misst 24 mal 12,5 cm. Auf der Vorderseite zeigt es zwei Hirsche von denen der kleinere Ohren einer Hündin trägt. Das Geweih ist ornamental gestaltet und die Körper sind flächig verziert mit ganz kleinen Einschlägen. Auf der Rückseite trägt das Blech eine Inschrift in rätischen Buchstaben “XANUEL SURIES KALA HEPRU IA IL KLUNTURUS”. Dabei handelt es sich wohl um eine Weiheinschrift , die folgendermaßen gelesen werden kann: “XANUEL SURIES WEIHT DEM HEPRU EIN WERK DES KLUNTURUS”. Gürtelbleche waren charakteristische Bestandteile der Tracht im 5. und 4. Jh. v. Chr.

 

Guertelblech von Lothen
by mansio_sebatum
on Sketchfab

Der Goldmünzschatz von Sebatum

Diese Goldmünzen, es handelt sich um 11 Solidi und 11 Tremisses,  sind in den 30er Jahren in Sebatum gefunden worden. Es sind 22 Münzen aus dem 5. und 6. Jh.n. Chr. , geprägt unter den oströmischen Kaisern Leo I., Zeno, Anastasios, Justinius I. und Justinianus.

Museumsverband Südtirol besucht Mansio Sebatum

Museumsverband Südtirol besucht Mansio Sebatum

zu sehen bei der Sonderausstellung bis 31.11.2013

Frühmittelalterlicher Sarg aus Freienfeld und Grabbeigaben ( Steigeisen ) aus dem Gräberfeld Niederrasen – Winschnur 8. – 6. Jh. v. Chr.

Eröffnung der Ausstellung “Grabritus in der Antike”

Eröffnung der Ausstellung “Grabritus in der Antike”

Sonderausstellung “GRABRITUS DER ANTIKE”

Sonderausstellung “GRABRITUS DER ANTIKE”

Am 25.6.2013  um 18:00 Uhr wird die Sonderausstellung “Grabritus der Antike” eröffnet.

Dauer der Ausstellung vom 26.6.2013 bis 30.11.2013

Der Tod als Ende des irdischen Lebens und
die Beisetzung bzw. die Vorstellung von einem neuen Leben im Jenseits pägten
das Denken und Handeln der Menschen in besonderem Maße. Für das Jenseits
stattete man die Verstorbenen mit ihrer zu Lebzeiten getragenen Tracht sowie
mit Gegenständen aus, die ihren gesellschaftlichen Status widerspiegelten.
Damit sollte dem Toten ein standesgemäßes Weiterleben im Jenseits gesichert
werden. Im Grabritus wechselten sich im laufe der Zeit mehrfach die
Brandbestattung und die Körperbestattung ab. Die beiden Formen bringen einen
unterschiedlichen geistesgeschichtlichen Hintergrund zum Ausdruck. Gräber geben
Aufschluss über Jenseitsvorstellungen, Einblick in die Sozialstruktur, Tracht
und Sachkultur der Menschen. Im Laufe des frühen Mittelalters verschwand die
Beigabensitte allmählich.

 

Römisches Abendessen beim “Magnuswirth”

Römisches Abendessen beim “Magnuswirth”

Es war ein gemütlicher Abend mit Kurzinformationen über verschiedene römische Meilensteine und einem köstlichen römischen Abendessen.

Vorspeise:        Moretum, Sala Cattabia, pizza rustica

Hauptspeise:   Minutax ex praecoquis (Schweinsragout mit Aprikosen)

Nachtisch:        Patina de piris (Birnenauflauf)

Wein :                Mulsum, Conditum paradoxum



Museum Mansio Sebatum
J. Renzler Straße 9
39030 St. Lorenzen
Tel. +39 0474 538196
info@mansio-sebatum.it