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Marktgemeinde St. Lorenzen
Franz-Hellweger-Platz 2 I-39030 St. Lorenzen
Tel. +39 0474 - 470 510 Fax +39 0474 - 470 590
info@stlorenzen.eu

Konzept, Realisierung, Design, Technik:
Projektleiter und Kurator: Christian Terzer
Museumsgestaltung: Gruppe Gut - gruppegut.it
Kommunikation und Medien: Michaela Kargruber - metaevents.it, Anita Rossi
Texte: Michaela Kargruber, Anita Rossi, Christian Terzer
Technische Umsetzung web: Klara Oberlechner - werbestudio.it

Fotos:
Herausgeber und Anbieter, welche die Fotos anbieten sind Gestaltungsbüro Gruppe Gut, Simonetta Varchetta, Eduard Wagner (Archäologischer Panoramaweg)

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Mansio Sebatum im Wandel der Zeit

Mansio Sebatum im Wandel der Zeit

Die Blütezeit des Marktortes Sebatum neigt sich im 4. Jh. n. Chr. ihrem Ende zu.

Obwohl die Haushalte weiterhin Importwaren aus dem Mittelmeerraum beziehen, verarmt der Mittelstand zusehends, was sich besonders deutlich im Hausbau widerspiegelt. Im Lauf des 5. Jhs. n. Chr. verfallen die römischen Gebäude mit ihren Fußbodenheizungen und den farbigen Wandverputzen zusehends. In und über den Ruinen entstehen meist einfache Wohnhäuser in Holzbautechnik über einem Mauersockel. Der für die römische Bautechnik typische Kalkmörtel wird durch Lehmmörtel ersetzt.

Seit dem 4. Jh. n. Chr. entstehen auf den umliegenden Kuppen der Talsiedlungen als castra bezeichnete, befestigte Höhensiedlungen. Auch in Sebatum ziehen sich im 6. Jh. n. Chr. Teile der Bevölkerung für etwa ein Jahrhundert dauerhaft auf die geschützte Anhöhe des Lothener Burgkofels zurück. Dort schützt eine mächtige Befestigungsmauer samt vorgelagertem Graben die auf Hangterrassen angelegten Wohngebäude. Zur Siedlung gehört ein kleines Gräberfeld. Eine frühchristliche Kirche lässt sich nur vermuten.